Wenn sich Großeltern einmischen
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Mischen sich die Großeltern ständig ungefragt in die Erziehung ein, helfen nur klare Worte. Manche Omas und Opas fühlen sich verantwortlich und wollen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
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Klare Aussagen
„Dem kann man entgegenwirken, indem man klar sagt: Ich nehme euren Rat gerne an, wenn ich danach frage“, sagt Matthias Kaller, Leiter der Eltern-, Jugend- und Familienberatungsstelle für Landkreis und Stadt Ansbach in Bayern. Vor einem solchen Gespräch sollten sich die Eltern aber einig sein, wie viel Nähe der Großeltern sie gut finden - und dann ist der Partner besonders gefordert, dessen Eltern sich einmischen.
Streit in der Partnerschaft kann auch provozieren, wenn der Rat der Schwiegermutter abgelehnt, die Meinung der eigenen Mutter aber gern genommen wird. Grundsätzlich ist es daher gut, wenn beide Großelternpaare gleich behandelt werden.
Besuche regeln
Wohnen die Großeltern weiter weg und kommen häufig für mehrere Tage oder sogar Wochen zu Besuch, ist das zwar nett gemeint, kann den Familienalltag aber tüchtig durcheinander bringen. Auch dann sollte man ehrlich sagen: „Das wird uns zu viel“. Wer sich vor einem solchen Gespräch scheut, der sollte zumindest den normalen Alltag leben. Werden Kuchen gebacken und aufwendige Gerichte aufgetischt, bedeute das zusätzliche Arbeit.
Schließlich könnten Eltern den Großelternbesuch als Chance verstehen und für sich nutzen. Grundsätzlich ist es ja toll, wenn sich Großeltern einbringen. Man muss dann nicht immer alles im Großfamilienverbund machen, die Großeltern können auch die Kinder einpacken und mit denen etwas unternehmen. Dann haben die Eltern endlich mal wieder Zeit für sich.
Siehe auch
- Kinderängste
- Musikinstrument üben
- Wenn Kinder schlimme Dinge sagen
- Kinder alleine zu Hause lassen?
- Umgang mit kindlichen Fantasiegeschichten
- Übernachten in der Fremde
- Geschwisterrivalität
- Leistungsdruck
- Lippenstift und Nagellack?
- Erwachsene Kinder
- Weihnachten mit den Großeltern



