Wenn Kinder schlimme Dinge sagen
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Wenn Kinder schlimme Dinge sagen: „Ich habe dich tot gemacht“ oder „Oma, du bist eine olle Hexe“ - mit solchen Sprüchen schildern kleine Kinder drastisch ihre Stimmungslage. Eltern sind von solchen Aussagen oft schockiert. Kinder berücksichtigen aber noch nicht, was der Angesprochene bei solchen Äußerungen empfinden wird. Einfühlung und Rücksichtnahme auf die Gefühle des anderen sind bei kleinen Kindern noch nicht ausgebildet. Einfühlung ist ein komplexer Vorgang, der erst erlernt werden muss.
Im Alter von drei, vier Jahren beginnen Kinder, ihre Stimmungen in Worte zu fassen. Sie werden anschaulich geschildert, um das Ausmaß der erlebten Gefühle widerzuspiegeln. Die Gefühle werden erst einmal sehr klar und extrem ausgedrückt. Kinder sagen in diesem Alter schon einmal schlimme Sachen. Es ist wichtig, dass Eltern die Worte eines kleinen Kindes nicht auf die Goldwaage legen und sie nicht als reale Absicht verstehen.
Ernstnehmen sollten Eltern jedoch das Gefühl des Kindes, wie zum Beispiel Ärger. Und sie erklären ihm am besten, was das Gesagte bedeutet und wie traurig oder ärgerlich man ist, wenn einem so etwas gesagt wird.
Kinder müssen angeleitet werden zu lernen, dass man mit solchen Worten einen anderen Menschen verletzt. Gleichzeitig sollten Eltern ihren Kindern Alternativen aufzeigen und ihnen konkret sagen, wie sie negative Gefühle äußern können.
Siehe auch
- Fäkalsprache
- Geschlechterabgrenzung bei Grundschülern
- Hausaufgaben vergessen
- Kinderängste
- Musikinstrument üben
- Krippeneingewöhnung
- Kinder alleine zu Hause lassen?
- Umgang mit kindlichen Fantasiegeschichten
- Wiederholungen
- Übernachten in der Fremde
- Geschwisterrivalität
- Technische Geräte für Kinder?
- Leistungsdruck
- Lippenstift und Nagellack?
- Wenn Kinder keine Freunde finden
- Hänseleien unter Kindern


