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Wandern mit Kindern

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Wenn der Weg am Bach langgeht und Zeit für den Bau eines Staudammes bleibt, gehen Kinder viel lieber mit wandern.
Wenn der Weg am Bach langgeht und Zeit für den Bau eines Staudammes bleibt, gehen Kinder viel lieber mit wandern.
Bewegung in frischer Luft ist gesund und macht Spaß, auch Wandern mit Kindern. Damit das auch für alle stimmt, sollten Eltern ein paar Regeln beachten.


Inhaltsverzeichnis

Spaßgaranten

Martin Bremer beispielsweise, der für den Deutschen Wanderverband das Magazin "Wanderbares Deutschland" herausgibt, schwört auf "Gleichaltrige, Wasser oder besondere Pfade" als Spaßgaranten für Familienwanderungen. Sinnvoll ist es auch, ein klares Ziel einzuplanen und dort ausreichend Zeit zur Verfügung zu lassen. Solche Ziele können der Streichelzoo, die Burg, eine Berghöhle, das Lagerfeuer oder der Staudammbau sein. Die Elemente Feuer und Wasser kommen bei Kindern besonders gut an

Der Schwächste bestimmt das Tempo

Die Wanderung muss sich beim Tempo und den Pausen an den schwächsten Teilnehmern orientieren. Das sind schon deshalb meist die Kleinsten, weil sie durch Hin- und Herlaufen oft den doppelten Weg zurücklegen. Als Faustformel gilt: 100 zurückgelegte Höhenmeter sind bei Kindern wie ein Kilometer zu werten. Und das Eineinhalbfache des Lebensalters ist das maximale Tagespensum: Bei einem Zehnjährigen also 15 Kilometer.

Sich Freunde dazuholen

Die Wanderung mit mehreren Familien ist meist der beste Stimmungsmacher für alle ab dem Kindergartenalter. Die Kinder beschäftigen sich untereinander, die Eltern können sich unterhalten. Bundesweit sorgen ehrenamtliche Wanderfreunde dafür, dass Familien in Kontakt mit der Natur und mit anderen kommen. Im vergangenen Jahr organisierten die Verbände insgesamt 6000 Familienwanderungen mit 120 000 Teilnehmern. 2005 waren es erst 5000 Wanderungen gewesen.

Abenteuer muss sein

Schluchten und Wasserfälle stehen ganz oben auf der Kinder-Hitliste. Sie gibt es bevorzugt im Schwarzwald. Hängebrücken und Klettertouren hingegen gibt es im thüringischen "Baumkronenpfad" im Nationalpark Hainich: Dort wandert man auf 25 bis 44 Metern Höhe zwischen den Wipfeln eines Laubwaldes. Um das Abenteuergefühl nochzu verstärken, kann man dem Nachwuchs mittels GPS-Gerät auch mal Führung und Verantwortung überlassen.


Siehe auch

Wanderwege:

Weblinks

Quelle

Mainpost