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Würzburger Festung

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Zu Fuß auf die Festung Marienberg.
Zu Fuß auf die Festung Marienberg.
Schon viele Jahrhunderte lang prägt das Bollwerk, der Würzburger Festung das Gesicht der Stadt Würzburg. Nach Kelten, Markomannen und Alemannen, die auf dem Berg ihre Opferstätten hatten, ließ im 6. Jahrhundert der Frankenherzog Hedan ein Gotteshaus mit 3,65 Meter dicken Mauern bauen und widmete es "unserer Lieben Frauen Berg. Die Festung Marienberg war geboren.


Inhaltsverzeichnis

Geschichtliches

Im frühen 13. Jahrhundert kam der freistehende, 40 Meter hohe Bergfried hinzu. Im Ostflügel gegenüber bettete der Fürstbischof einst sein Haupt, wo heute das Fürstenbaumuseum mit Exponaten zur der Stadtgeschichte untergebracht ist. Dem Brunnen setzte Julius Echter um 1600 ein Tempelchen auf.

Der Maschikuliturm inmitten der Weinhänge nichts von seiner grandiosen Wirkung eingebüßt. Das schützende Bollwerk am Südhang der Festung Marienberg mit den in drei Ebenen angeordneten Geschützpforten wurde nach einem Entwurf des Mainzer Hofarchitekten Maximilian von Welsch unter der Oberaufsicht von Balthasar Neumann aufgebaut.

Das Mainfränkische Museum ist im Kommandantenbau und der Echterbastei untergebracht . Dort hängen die weltberühmten Werke Tilman Riemenschneiders, dem Bürgermeister des Bauernkriegs, dessen Marienfiguren und Altarbilder aus Holz oder Stein weltberühmt sind.

Spazierwege und mehr

Wer die Festung zu Fuß erkunden will, kann beim Schlendern über die Alte Mainbrücke von oben einen Blick auf die Mainschleuse werfen und sich am Ende der Brücke, gegenüber der Galerie Spitäle, nach rechts wenden. Hinter der Burkarder Kirche führt ein Spazierweg hoch durch die Weinberge Richtung Maschikuliturm. Wer den direkten Fußweg über die Tellsteige wählt, muss links den Wegweisern folgen und 30 Minuten Gehweg einplanen. Im Festungsgraben liegt zudem der beliebteste Wasserspielplatz in Würzburg: der Spielplatz im ehemaligen Landesgartenschaugelände.

Anfahrt

Die Straße zur Festung ist ausgeschildert, der Pkw-Parkplatz gebührenpflichtig. Der Bus der Linie 9 startet von April bis November am Residenzplatz, Zusteigemöglichkeiten sind am Mainfranken Theater, in der Juliuspromenade, am Kulturspeicher, in der Wörthstraße, im Oberen Burgweg. Ganzjährig fährt die Linie 18 ab Busbahnhof bis zum Oberen Burgweg. Auf der Festung gibt es eine Gaststätte und einen Biergarten.

Öffnungszeiten

Das Mainfränkische Museum ist von April bis Oktober täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, vom November bis März von 10 bis 16 Uhr.

Eintritt

Kinder unter 14 Jahren in Begleitung von Eltern und Lehrern sind frei. Für Führungen wird ein Entgelt von 5,50 Euro erhoben. Angeboten werden auch Familienkarten für 7 Euro und ein akustisches Führungssystem in deutsch und in englisch.

Kontakt

Infos unter Tel. (09 31) 2 05 94 - 0.

Siehe auch

Weblinks

Quelle

Mainpost