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Swapping

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Swapping - das ist Klamottentausch im großen Stil.
Swapping - das ist Klamottentausch im großen Stil.
Der Kleiderschrank ist voll mit Sachen, die man nicht mehr trägt, die aber zu schön sind, um sie wegzuwerfen. Wem es auch so geht, der kann jetzt beim „Swapping“ seine ausgediente Kleidung gegen andere Klamotten tauschen.


Inhaltsverzeichnis

Der erste Swap Market in Deutschland

Das erste Swap-Event Deutschlands startet am 1. August im Berliner Stadtbad Oderberger Straße. Hier veranstaltet ein US-Getränkehersteller gemeinsam mit dem Berliner „Broken Hearts Club“ einen „Swap Market“. „Die Idee kommt aus den USA, wo das swapping (tauschen) schon seit einiger Zeit ein Trend ist“, sagt Kathleen Schuart vom Veranstalter. Nun schwappt dieser Trend auch nach Berlin.

Offen für jeden

Jeder, der bei dem Kleidertausch mitmachen will, kann dies tun. „Die Teilnehmer misten einfach ihren Schrank nach hochwertigen und kaum getragenen Kleidern und Accessoires aus und bringen sie zur Annahmestelle“, sagt Schuart.

In Pauls Boutique in der Torstraße 76 in Berlin-Mitte werden die Sachen dann entgegen genommen und mit Punkten bewertet. Je nach Punktzahl bekommt der Tauscher einen Gutschein, den er auf dem Swap Market gegen Jetons einlösen kann. Mit diesen Jetons wird auf dem Markt alles bezahlt Kleidung, Platten, Accessoires, Designergegenstände und Bücher.

Auch Promis machen mit

Auch Prominente haben Gegenstände und Kleider zum Tauschen abgegeben. Beispielsweise gibt es dort ein paar handsignierte CDs von Peter Fox. Joy Denalane spendete ein Designer-Kleid und der Street-Art-Künstler Seak trennt sich von ein paar handbemalten Marken-Turnschuhen.

„Wer im Vorfeld keine Kleider abgegeben hat, kann am Abend selbst auch Swap-Jetons kaufen. Der Erlös des Abends kommt der Berliner Aidshilfe zugute“, sagt Schuart.

Siehe auch

  • Kleidermarkt