Modedroge Spice
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„Unkalkulierbare Risisken“
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), warnt wegen „unkalkulierbarer Risiken“ davor, die Kräuter zu rauchen. Angeblich haben sie Wirkungen ähnlich wie Cannabis.
Der Mix wird nach Medienberichten legal als Räucherduft auch an Minderjährige in Läden verkauft, in denen auch Wasserpfeifen und Hanfprodukte angeboten werden. In den Tütchen sollen Substanzen sein, die Halluzinationen, Empfindungsstörungen oder Euphorie hervorrufen können. Mögliche Nebenwirkungen sind nach Angaben von Konsumenten und städtischen Drogenstellen: Angst, Übelkeit, Stimmungsschwankungen. Die dauerhaften Risiken sind unerforscht.
Was ist wirklich drin?
Verlässliche Daten auch über die Zusammensetzung fehlten. Möglich sind den Aussagen zufolge Maßnahmen gegen den Vertrieb oder den Konsum. Bei den Fachpolitikern im Bundestag ist das Thema nach Angaben aus Fraktionskreisen derzeit noch nicht oben auf der Tagesordnung. In Österreich wird über ein Verbot nachgedacht. In der Schweiz gibt es das bereits.
In Presseberichten wurden Einzelhändler zitiert, die verschiedene Sorten „Spice“ (englisch für Gewürz) für rund zehn Euro pro Gramm im Angebot haben. Die angeblich große Nachfrage können die Läden den Berichten zufolge wegen Lieferschwierigkeiten ausländischer Produzenten nicht befriedigen.


