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Sitzenbleiben

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In Deutschland bleiben zu viele Kinder sitzen.
In Deutschland bleiben zu viele Kinder sitzen.
Jedes Jahr bleiben in Deutschland eine Viertel Million Schüler sitzen. Das sind – abhängig von der Schulform und vom Bundesland - zwischen einem und knapp sechs Prozent aller Schüler.

Die bundesweit höchste Zahl an Sitzenbleibern gibt es in Bayern, davon die meisten in den Jahrgangsstufen 8 und 9. Das Sitzenbleiben lässt sich der Freistaat etwa 250 Millionen Euro jährlich.

Unter Experten ist das Sitzenbleiben umstritten, weil es Kinder beschäme anstatt sie zu motivieren und Kindern nicht hilft, ihre Lernverhalten zu verbessern. Andererseits gibt es im deutschen Schulsystem, dass keine intensive individuelle Förderung innerhalb der Schule vorsieht, auch keine pädagogisch sinnvolle Alternative.

Den Zwang, eine Klassenstufe bei mangelhaften Leistungen zu wiederholen, gibt es aber nicht nur in Deutschland. Sitzenbleiben können Schüler in Europa beispielsweise auch in Österreich, Frankreich, Spanien oder den Niederlanden. In den skandinavischen Ländern, aber auch Irland, Großbritannien oder Ungarn werden Schüler individuell gefördert, damit wirklich jeder das Klassenziel erreicht. Unter besonderen Umständen ist aber auch hier möglich, eine Klasse zu wiederholen.

Siehe auch

  • Lernen lernen
  • Sprachförderung