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Silvester

Aus wiki.familieninsel.de

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Der letzte Tag im Kalenderjahr ist das Fest des heiligen Papstes Silvester, der im 4. Jahrhundert nach Christus gelebt hat und Zeitgenosse von Kaiser Konstantin war. Konstantin war der erste römische Kaiser, der sich zum Christentum bekehrte und taufen ließ. Während seiner Regierung endete die Zeit der schweren Christenverfolgungen.

Für Papst Silvester und alle Christen brach eine ruhigere Zeit an, eine Zeit des Friedens und der Blüte für die Kirche. Silvester wird daher oft mit einem Olivenzweig als Sinnbild des Friedens dargestellt.

Zwischen dem Gedenktag des heiligen Silvester und dem Ende des Kalenderjahres gibt es keinen unmittelbaren inneren Zusammenhang. Doch seine Person ist mit einem Zeitenwechsel verbunden.

Das Feuerwerk, das um Mitternacht den Jahreswechsel prägt, hat wohl seinen Hauptursprung in der Abwehr der Dämonen in der dunkelsten Jahreszeit; heute ist es eher Ausdruck der Freude zur Begrüßung des neuen Jahres.

Warum man "Guten Rutsch" wünscht

Guten Rutsch! An Silvester wünschen wir uns mit diesem Spruch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Aber sollen die Menschen wirklich in das Jahr rutschen? Nein. Der Wunsch geht dagegen auf das Neujahrsfest der Juden zurück, das "Rosch ha Schana" heißt. "Rosch" bedeutet in der hebräischen Sprache Anfang oder Kopf. Deutsche Juden wünschten sich einen guten Rosch. Mit der Zeit wurde daraus das Wort "Rutsch".

Siehe auch

Christliche Feste:

Sonstiges

Quelle

dpa/Pressestelle Ordinariat Würzburg