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Sehstörung

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Wenn Kinder tollpatschig oder lustlos sind, kann sich auch eine Sehstörung dahinter verbergen.
Wenn Kinder tollpatschig oder lustlos sind, kann sich auch eine Sehstörung dahinter verbergen.
Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern beruhen möglicherweise auf einer Sehstörung. Betroffene Jungen und Mädchen sind beim Toben oft unbeholfen, haben keine Lust zum Lesen oder Malen und können sich schlecht konzentrieren.

Das erklärt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin. Auch Unsicherheiten in der Sprache, beim Sportunterricht, beim Treppensteigen oder Laufen über unebenen Boden könnten Anzeichen für Sehprobleme sein. Damit die Sehentwicklung einwandfrei abläuft, müsse ein Augenfehler so früh wie möglich gefunden und korrigiert werden.

Bis zu 20 Prozent der Kinder einer Grundschulklasse leiden laut dem KGS an Sehproblemen. Oft bleiben diese aber unentdeckt, weil Kinder das richtige Sehen erst lernen müssen. Sie halten ihre Augenwahrnehmung für normal und beklagen sich nicht, wenn sie undeutlich sehen - sie haben schließlich keine Vergleichsmöglichkeiten. Sinnvoll ist daher, bei einem Kind bis zehn Jahre mindestens einmal einen Sehtest mit speziellen Augentropfen zu machen, um ein zuverlässiges Untersuchungsergebnis zu erreichen.

Siehe auch


Quelle

dpa