Schulwettbewerb Starke Schule
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Ausgeschrieben und finanziert wird der mit Preisgeldern in Höhe von rund 220.000 Euro dotierte Wettbewerb von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung. Rund 600 Schulen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.
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Preisträger 2009
Im Mittelpunkt der Bewertung standen in diesem Jahr - unter Berücksichtigung der individuellen Situation der Schule - die Förderung der Berufsorientierung und der Ausbildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Unter anderem wurden die Vermittlungs- und die Abschlussquoten der Schulen erhoben.
Kooperative Gesamtschule Neustadt am Rübenberge
Der Sieger, die Kooperative Gesamtschule Neustadt am Rübenberge, ist eine Ganztagsschule und zeichnet sich durch ein differenziertes Konzept der Berufsorientierung aus. Seit 2004 bildet die KGS Neustadt die Schüler ihres Hauptschulzweigs gemeinsam mit der Berufsbildenden Schule Neustadt aus.
Über den allgemeinbildenden Unterricht hinaus erhalten die Schüler des 9. und 10. Jahrgangs an zwei Tagen pro Woche Unterricht in einem selbst gewählten Berufsfeld. Nach ihrem Abschluss erhalten sie Zeugnisse beider Schulen, in denen die Anteile der beruflichen Qualifikation aufgeführt sind.
Durch den parallelen Besuch beider Schulen und das „anwendungsrelevante“ Lernen ist die Lernmotivation der Schüler erheblich angestiegen und die Vermittlungsquote in ein Ausbildungsverhältnis hat sich seit 2004 von durchschnittlich 14 auf nahezu 70 Prozent erhöht.
Hauptschule Coerde
Den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis erhält die Hauptschule Coerde in Münster. Die Schülerinnen und Schüler werden hier im Rahmen eines professionellen Schul- und Unterrichtsentwicklungskonzeptes sowohl im fachlichen als auch im sozialen Lernen individuell begleitet und gefördert.
In regelmäßigen Beratungsgesprächen der Klassenleitungen mit den Eltern und den Schülern werden Zielvereinbarungen zum Arbeits- und Sozialverhalten sowie individuelle Fördermaßnahmen vereinbart. Praxisworkshops, Projekttage, die Schülerfirma „Kiosk“, Langzeitpraktika in Klasse 10 oder die Berufsvorbereitungsklasse sind Bausteine, die die Schüler systematisch auf den Übergang ins Berufsleben vorbereiten.
Fritz-Walter-Schule in Kaiserslautern
Mit dem dritten Preis und 5.000 Euro wird die Fritz-Walter-Schule in Kaiserslautern (Förderschule) ausgezeichnet, eine Ganztagsschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen als Lern-, Spiel- und Lebensraum.
Die Lehrer fördern jeden Schüler individuell nach seiner Leistungsfähigkeit. Alle Schüler profitieren von intensiven Sozialtrainings, bei denen soziale Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen nachhaltig vermittelt werden.
Auch die Praxisorientierung der Fritz-Walter-Schule ist vorbildlich. Durch die Mitarbeit in Schülerfirmen - unter anderem einer Catering- und einer Malerfirma - bekommen die Schüler einen guten Einblick in die Berufswelt. Ab dem neunten Jahrgang werden besondere Arbeitsklassen gebildet. Zu deren Unterrichtscurriculum gehören wöchentliche Praxistage an der Schule sowie im Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrum Kaiserslautern.
Landessieger Bayern 2009
- 1. Landesieger: Volksschule Odelzhausen (Grund- und Hauptschule)
- 2. Landesieger: St. Felix Schule, Neustadt an der Waldnaab (Sonderpädagogisches Förderzentrum)
- 3. Landesieger: Valentin-Ickelsamer-Hauptschule, Rothenburg ob der Tauber
- 4. Ehrung: Alois-Reichenberger-Volksschule, Kirchroth (Hauptschule)
- 5. Ehrung: Frieden-Volksschule, Schweinfurt (Hauptschule)
- 6. Ehrung: Albrecht-Dürer-Volksschule, Hassfurt (Hauptschule)
- 7. Ehrung: Anni-Braun-Schule, München (Schule zur Sprachförderung)
- 8. Ehrung: Grund- und Hauptschule Partenkirchen
- 9. Ehrung: Maximilian-Kolbe-Schule, Rimpar (Hauptschule)
- 10. Ehrung: Volksschule Thalmässing (Grund- und Hauptschule)


