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Schnuller

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Nicht jedes Kind mag einen Schnuller
Nicht jedes Kind mag einen Schnuller
Der Schnuller (umgangssprachlich Nuckel), schweizerdeutsch Nuggi, österreichisch auch Zuzzi oder Fopper, dient dazu, das Saugbedürfnis von Säuglingen und Kleinkindern zu befriedigen. Die ersten "Schnuller" gab es im alten Ägypten: mit Honig gefüllte, kleine Tiere aus Ton. Der moderne Schnuller besteht aus einem Mundteil aus oder Silikon und einem Schild, damit das Kind das Mundteil nicht verschlucken kann.


Inhaltsverzeichnis

Wenn das Kind keinen Schnuller will

Spuckt ein Kind den Schnuller aus, können Eltern ihn ihrem Nachwuchs noch einmal in den Mund stecken. Spuckt das Kind ihn aber erneut aus, sollten sie diese Entscheidung akzeptieren. Das ist nach Aussage von Experten ein deutliches Zeichen, dass das Kind ihn nicht will.

Eltern sollten dann versuchen herauszufinden, was das Kind braucht, um zur Ruhe zu kommen. Möglicherweise hat es Hunger oder braucht körperliche Nähe. Nicht für jedes Kind sei ein Schnuller geeignet.

Vom Schnuller entwöhnen

Einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass zu langes Schnullertragen eine Verformung der Kiefergeometrie bewirken kann, so dass Fehlstellungen des Zahnschemas möglich sind.

Daher wird empfohlen, das Kind nach Vollendung des zweiten Lebensjahres langsam vom Schnuller zu entwöhnen.


Schnuller-"Spezialitäten"

Einer der größten Schnullerproduzenten ist die 1948 von den Franzosen Marret und Patuel gegründete Firma Mapa in Zeven.

Spezielle Schnuller können auch als Saugtrainer in der Therapie von Saugschwächen, bei Fehlfunktionen der Mundmotorik und in der Logopädie angewendet werden.


Literatur

  • Margret Nussbaum, Friederike Spengler: Adieu, mein kleiner Schnuller, Pattloch Verlag, ISBN 3-629-00375-3
  • Gerlinde Wiencirz, Katja Senner: Ich brauche keinen Schnuller mehr!, Ravensburger Buchverlag, ISBN 3-473-31549-4

Siehe auch

  • Logopäde
  • Stillen