Scharlach
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Scharlach ist eine typische Kinderkrankheit im Vorschul- und Schulalter, die durch bestimmte Streptokokken verursacht wird und nicht unterschätzt werden sollte. Das Gefährliche an dieser Krankheit ist, dass sie unbehandelt schwere Erkrankungen von Herz, Nieren, Gelenken oder Gehirn zur Folge haben kann. In seltenen Fällen könnten die Bakteriengifte den Körper überschwemmen. Wenn sich dieses sogenannte toxische Scharlach entwickelt, besteht Lebensgefahr.
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Wie Scharlach behandelt wird
Um schwerwiegende Folgen zu verhindern, verschreiben Kinder- und Jugendärzte bei Scharlach Antibiotika, die das Kind genau nach Anweisung einnehmen muss. Bei einer Antibiotikabehandlung können Kinder, wenn sie keine Krankheitszeichen mehr haben, nach etwa drei Tagen wieder eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen. Ohne Therapie seien Kinder noch drei bis vier Wochen nach den ersten Symptomen ansteckend.
Kindergartenkinder sollten am besten während der gesamten Behandlungszeit zu Hause bleiben, denn Schonung ist für die Genesung wichtig. Mund- und Rachenspülungen mit Kamillen- oder Salbeitee linderten die Rachenbeschwerden. Schulkinder könnten, wenn sie nicht mehr ansteckend sind, wieder in die Schule. Sie dürften keinen Sport treiben, bis sie keine Medikamente mehr einnehmen müssen.
Die Symptome
Scharlach beginnt plötzlich mit Schüttelfrost, hohem Fieber und einer Mandelentzündung mit tiefrotem Rachen. Die Zunge ist zunächst weiß, dann rot belegt, weshalb sie auch "Himbeerzunge" genannt wird. Das Kind leidet unter Schluckbeschwerden und einem roten Hautausschlag. Wenn die Krankheit abklingt, schuppen sich die Handinnenflächen und Fußsohlen.
Ansteckung
Streptokokken verbreiten sich durch Tröpfcheninfektion, etwa durch Sprechen, Niesen oder Husten. Die Erkrankung tritt gehäuft in Kindergarten und Schule in den Herbst- und Wintermonaten auf.
Etwas weniger als ein Viertel aller Kinder bekommt im Leben Scharlach.



