Ramadan
Aus wiki.familieninsel.de
Der Fastenmonat Ramadan gilt im Islam als besonders heilige Zeit. Für die Muslime sind mit dem gemeinschaftlichen, 30 Tage währenden Fasten die besondere Hingabe an Allah sowie Disziplin und Gewissenhaftigkeit im Glauben verbunden. Das Fest des "Fastenbrechens" (Id al-Fitr), gefeiert an den ersten drei Tagen des Folgemonats Schawwal, beendet die Fastenzeit.
Inhaltsverzeichnis |
Immer zu einer anderen Zeit
Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Kalender. Weil sich die islamische Zeitrechnung alleine nach dem Mondjahr richtet, sind die Jahre um zehn bis elf Tage kürzer als im Sonnenjahr. Deshalb findet das Fasten im Monat Ramadan in Bezug auf das Sonnenjahr immer zu einer anderen Zeit statt.
Besondere Herausforderung im Sommer
Weil das Fasten täglich von Beginn der Dämmerung bis zum Einbruch der Nacht vorgeschrieben ist, bedeutet die Enthaltsamkeit von Speisen und Getränken - auch von Wasser - insbesondere in Sommermonaten mit ihren langen Tagen eine besondere Herausforderung.
Die Regel des Propheten
Während heute Beginn und Ende der täglichen Fastenzeit durch den astronomischen Zeitpunkt von Sonnenauf- beziehungsweise -untergang bestimmt sind, galt früher die Regel des Propheten Mohammed: ". . . esst und trinkt, bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt!"
Das Fastengebot
Das Fastengebot betrifft alle gesunden Erwachsenen. Kinder, Kranke, sehr alte Menschen und schwangere Frauen sind davon ausgenommen. In der Fastenzeit soll der Muslim nicht nur auf Speisen und Getränke verzichten, er soll sich vielmehr auch auf einen besonders guten Umgang mit seinen Mitmenschen besinnen. Meditation, Almosen geben und tätige Hilfe sind in dieser Zeit vermehrt gefordert.
Siehe auch


