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Ostern

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Auch sie gehören zu Ostern: die Ostereier
Auch sie gehören zu Ostern: die Ostereier
Ostern, das Fest der Feste für Christen, wurde seit dem vierten Jahrhundert vom Gründonnerstagabend bis zum Ostersonntag als ein einziges drei Tage umfassendes Pessach gefeiert. Diese heiligen drei Tage umfassen heute die Zeit vom Abend des Gründonnerstags, denn nach jüdisch-antiker Vorstellung begann der Tag mit dem Vorabend, bis zum frühen Morgen des Ostersonntags.


Inhaltsverzeichnis

Feier in der Osternacht

Die zentrale Feier ist der Gottesdienst in der Osternacht. Er greift mit dem Osterfeuer vor der Kirche und dem anschließenden Beten und Hören der biblischen Texte in der Kirche wieder die ursprüngliche Form der Nachtwache auf. Ausgehend von der Osterkerze, dem Symbol des auferstandenen Christus, wird das Licht zu Beginn in den Kirchenraum getragen und ausgeteilt. Das "Exsultet" besingt das Lob dieser Kerze.

Die Osterkerze trägt den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, Alpha und Omega, und die aktuelle Jahreszahl: Christus ist Anfang und Ende, Herr von Schöpfung und Zeit. Er ist das Heil der Welt und der Zeiten.

Ostern als Tauftermin

Um auch den Taufbewerbern die Möglichkeit zu geben, an der zentralen Eucharistiefeier des Kirchenjahres teilzuhaben, kam es gegen Ende des dritten Jahrhunderts zur Taufspendung in der Osternacht. Heute wird in jedem Fall in der Osternacht das Taufwasser geweiht, indem die brennende Osterkerze in das Wasser hineingesenkt wird. Alle Mitfeiernden erneuern in der Osternacht ihr Taufversprechen. Die Eucharistiefeier der Osternacht wird geprägt durch den Ruf des "Halleluja".

Am ersten Tag der Woche entdeckten die Jünger Jesu das leere Grab und bekamen eine erste Ahnung von der Auferstehung, die sich später festigte. So wurde der erste Tag der Woche, der Sonntag, als Oster-Gedenktag der geheiligte Tag der Woche. Jeder Sonntag erinnert an die Auferstehung Jesu und ist ein kleines Osterfest.

Siehe auch

Christliche Feste:

Quelle

Pressestelle Ordinariat Würzburg