Ordnungssinn
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Das kindliche Spiel- und Erkundungsinteresse richtet sich später jedoch auf andere Dinge, so dass Aufräumen zunehmend als lästig empfunden wird. Streit mit den Eltern verstärkt die negativen Gefühle allerdings noch weiter, sogar wenn das Kind schließlich doch aufgeräumt hat: „Mama ist sowieso sauer“, denkt das Kind. Damit löst das Thema beim nächsten Mal bereits bei der Ankündigung negative Empfindungen aus.
Grundschulkinder aber brauchen in ihrer Spiel- und Lernumgebung Übersicht und Klarheit. Das ist gut für die Konzentration. Es ist daher sinnvoll, im Zimmer einmal pro Woche und auf dem Schreibtisch täglich Ordnung zu schaffen. Das rät die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth.
Das Aufräumen geht umso besser, je ruhiger und klarer Eltern mit dem Ärger und dem Widerstand der Kinder bei diesem Thema umgehen. Mit Reden und Auffordern allein klappt das meist jedoch nicht. Wichtig ist, dass Eltern auf dem Aufräumen bestehen, selbst mit anpacken und dabei vielleicht sogar spielerischer Spaß oder ein gutes Gespräch entstehen.
Siehe auch
- Haftung für Halloween-Streiche
- Kinder und Geld
- Geschlechterabgrenzung bei Grundschülern
- Hausaufgaben vergessen
- Kinderängste
- Musikinstrument üben
- Krippeneingewöhnung
- Wenn Kinder schlimme Dinge sagen
- Kinder alleine zu Hause lassen?
- Umgang mit kindlichen Fantasiegeschichten
- Wiederholungen
- Übernachten in der Fremde
- Geschwisterrivalität
- Leistungsdruck
- Lippenstift und Nagellack?
- Wie bringt man Kinder zum Energiesparen?



