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Offene Kita

Aus wiki.familieninsel.de

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In einer offenen Kita gibt es keine geschlossenen Gruppen, wie es früher üblich war. Die Kinder gehören zwar in der Regel einer Stammgruppe an, für die eine oder mehrere Erzieherinnen als kontinuierliche Bezugspersonen zuständig sind. Sie können aber auch an den Angeboten andere Gruppen oder an gruppenübergreifenden freien Angeboten teilnehmen.


Inhaltsverzeichnis

Verschiedene Konzepte

Je nach ihrem Konzept praktizieren Kitas eine „große“ oder eine „kleine“ Öffnung – das heißt, die Zeit, in der die Kinder gruppenungebunden agieren können, variiert von Einrichtung zu Einrichtung. In einigen wenigen Kitas gibt es auch gar keine festen Gruppen mehr.

Die meisten Kinder kommen mit der Öffnung gut zurecht, zumal dann, wenn sie eine Stammgruppe haben, in die sie sich zurückziehen können. Gerade jüngere Kinder brauchen diesen Schutzraum und verlassen ihre Gruppe anfangs auch gar nicht.

Fördert die Selbstständigkeit

Je selbstständiger sie werden, desto besser kommen sie mit dem Konzept der offenen Kita zurecht, was natürlich immer auch von der Persönlichkeit des einzelnen Kindes abhängig ist.

Dennoch: Völlig offene Kitas forderten den Kindern einiges ab. Weil sie nicht in eine feste Gruppe integriert sind, müssen sie überwiegend selbst entscheiden, wie sie einen Tag verbringen - mit Spielen, in der Bewegungsbaustelle oder im Meditationsraum. Außerdem ist es täglich wieder Aufgabe der Kinder, sich in neue Gruppen einzufinden.

Ist ein Kind neugierig auf die Welt, geht es zuversichtlich auf neue Aufgaben zu und kann es sich in andere einfühlen? Dann könnte die offene Kita etwas für das Kind sein. Gleiches gilt, wenn das Kind sich in neuen Gruppen schnell orientiert und nicht völlig geknickt ist, wenn ein anderes Kind einmal sagt: „Mit dir will ich nicht spielen“.

Siehe auch

Weblinks

Quelle

dpa