Norovirus
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Das Norovirus ist viermal kleiner als das Grippevirus und hoch infektiös. Schon Händeschütteln oder das Anfassen einer Türklinke, die vorher ein Infizierter in der Hand hatte, kann nach Meinung von Fachleuten genügen, um sich mit dem Norovirus anzustecken.Inhaltsverzeichnis |
Wie das Virus wirkt
Im Magen-Darm-Trakt dringt das Virus in die Zellen der Darmwand ein und zwingt sie, massenhaft neue Viren herzustellen. Die Zellen können der Nahrung dann kein Wasser mehr entziehen. Es kommt zu Durchfall und starkem Erbrechen.
Ansteckung droht in Menschenmengen
Das Virus verbreitet sich besonders erfolgreich dort, wo sich viele Menschen treffen. Darum sind besonders Krankenhäuser, Altenheime und Kindergärten immer wieder von Infektionen mit dem Norovirus betroffen.
Eigentlich ungefährlich
So richtig gefährlich ist das Virus eigentlich nicht, wenn es auf einen bis dahin gesunden erwachsenen Menschen trifft. Es kann aber besonders kranken und alten Leuten gefährlich werden.
Die Inkubationszeit, die Zeit bis die Infektion ausbricht, beträgt in der Regel zehn bis 50 Stunden. Um einer Infektion vorzubeugen, gibt es eigentlich nur ein Mittel: Hygiene. Also, oft die Hände waschen, besonders wenn man in der Nähe von jemandem war, der bereits infiziert ist.
Aber selbst die besten Hygiene-Maßnahmen gewähren keine hundertprozentige Sicherheit, dass man den durch das Virus verursachten Beschwerden entgeht, die in der Regel zwölf bis maximal 72 Stunden andauern. Allerdings scheidet man den Erreger noch bis zu 14 Tage lang aus.



