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Milch

Aus wiki.familieninsel.de

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Nicht überall wo "frische Milch" drauf steht, ist wirklich Milch drin.
Nicht überall wo "frische Milch" drauf steht, ist wirklich Milch drin.
Auch der Markt für Milch ändert sich. Früher gab es im Supermarkt nur Frisch- oder H-Milch. Vor gut zehn Jahren kam ESL-Milch auf den Markt. Das Kürzel steht für „Extended Shelf Life“ – „längere Haltbarkeit im Regal“. Bei allen Erhitzungsverfahren gehen Vitamine verloren, vor allem die hitzeempfindlichen B-Vitamine. Bei Frischmilch liegt der Verlust bei rund zehn Prozent, bei H-Milch sind es bis zu 25 Prozent. ESL-Milch liegt dazwischen. Am Kalzium-Gehalt ändert die Erhitzung nichts. Was die Milchsorten unterscheidet:


Inhaltsverzeichnis

Rohmilch

Die unbehandelte Milch vom Bauernhof wird als Rohmilch bezeichnet. Sie darf nur direkt vom Erzeuger auf seinem Hof an den Verbraucher verkauft werden. Vor dem Verzehr muss sie abgekocht werden, da sie gesundheitsschädliche Keine wie E.coli enthalten kann.

Frischmilch

Sie wird pasteurisiert, das heißt: bis zu 30 Sekunden auf rund 75 Grad erhitzt. Das dehnt ihre Haltbarkeit auf bis zu zehn Tage im Kühlschrank aus.

ESL-Milch

Extended Shelf Life (ESL) heißt soviel wie „verlängertes Leben im Kühlregal“. ESL-Milch trägt ein Mindesthaltbarkeitsdatum von bis zu drei Wochen. Sie verspricht eine längere Haltbarkeit als Frischmilch, ist jedoch keine H-Milch. ESL-Milch wird für 15 Sekunden auf bis zu 127 Grad erhitzt. Empfindliche Nasen können einen leichten Kochgeschmack wahrnehmen.

H-Milch

Sie wird ultrahocherhitzt – also für wenige Sekunden auf bis zu 150 Grad. Sie kann ungeöffnet mindestens zwölf Wochen gelagert werden.

Kontaktadresse: Fragen zur Milch beantwortet die Verbraucherzentrale Bayern unter Tel. (01 805) 82 92 32 (14 Cent/Minute aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen).

Siehe auch

Quelle

Main-Post