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Mariä Himmelfahrt

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Gehört zu Mariä Himmelfahrt: der Kräuterbüschel
Gehört zu Mariä Himmelfahrt: der Kräuterbüschel
In Deutschland war Mariä Himmelfahrt, der große Frautag am 15. August, viele Jahrhunderte hindurch ein Hauptfest des Jahres, an dem sogar die Feldarbeit ruhte.

Ursprünglich das Gedächtnis des Todes der Jungfrau Maria und das Fest ihrer Aufnahme in den Himmel zwei getrennte Gedenk- beziehungsweise Feiertage. Erst im sechsten Jahrhundert wurden sie auf den 15. August zusammengelegt.

Seit der Zeit Karls des Großen ist im deutschsprachigen Raum für dieses Fest eine Kräutersegnung bezeugt. Heilkräuter werden zu einem Strauß gebunden, in der Kirche gesegnet und dann zu Hause aufbewahrt. So heißt dieses Fest auch Maria Kräuterweihe, Buschfrauentag oder Würzweihe.

Bei den Germanen und Kelten waren die Kenntnis, das Sammeln und Anwenden von Heilkräutern ein wichtiger Bestandteil des Glaubens und mit kultischen Ritualen verbunden. Das Wissen wurde Jahrhunderte vor allem durch Frauen weiter überliefert. Die Verbindung der Kräuterweihe mit dem Marienfest dürfte somit auch dazu gedient haben, heidnische Anteile auszumerzen und in die christlichen Frömmigkeit zu integrieren.

Siehe auch

Christliche Feste:

Quelle

Pressestelle Ordinariat Würzburg