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Lichtenburg

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Die Lichtenburg oberhalb von Ostheim in der Rhön.
Die Lichtenburg oberhalb von Ostheim in der Rhön.
Das Städtchen Ostheim vor der Rhön ist mit der Lichtenburg, seiner Kirchenburg und zahlreichen Adelssitzen geradezu von solchen Wehr- und Repräsentationsbauten geprägt. Grund dürfte seine frühere Lage im Schnittpunkt der Territorialinteressen der Bistümer Würzburg und Fulda sowie der Grafschaft Henneberg sein.

Auch die zahlreichen Besitzwechsel der Lichtenburg (Lage) deuten auf die historische Bastionslage der Stadt hin. Ihre baugeschichtlichen Wurzeln liegen als ursprüngliche hennebergische Besitzung wahrscheinlich im 12. Jahrhundert.

Der Sohn des bekannten Henneberger Minnesängers Otto von Bodenlauben verkaufte sie an das Bistum Fulda. Danach hatten die Grafschaft Thüringen, das Erzbistum Mainz, das Fürstbistum Würzburg und die Grafschaft Henneberg-Römhild Verfügungsgewalt. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Lichtenburg sächsisch, und Mitte des 18. Jahrhunderts kam sie schließlich zu Sachsen-Weimar-Eisenach.

Nachdem die Burg 1811 an Bürger von Ostheim verkauft wurde, ließen diese sie verfallen und nutzten sie als Steinbruch.

Zumindest als Ruine konnte die Burg erhalten werden, nachdem der Großherzog von Weimar sie zurückkaufte. Heute können noch der massig quadratische Bergfried, der Giebel des Palas, Reste der Burgkapelle und Reste der doppelläufigen Ringmauer betrachtet werden. Außerdem gibt es eine Gaststätte und es finden unter anderem Feste und Freilichtkino statt.

Siehe auch

Region Würzburg:


Region Main-Spessart:


Region Main-Tauber:


Region Bad Kissingen:


Region Hassberge:


Region Schweinfurt:


Region Kitzingen:


Region Aschaffenburg:


Region Rhön-Grabfeld

Weblinks