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Konfirmation

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Konfirmation wird verstanden als bewusstes Ja-Sagen zur eigenen Taufe.
Konfirmation wird verstanden als bewusstes Ja-Sagen zur eigenen Taufe.
Die Konfirmation ist - anders als Erstkommunion und Firmung in der römisch-katholischen Kirche - in der evangelisch-lutherischen Kirche kein Sakrament. Am Übergang von Kindheit zur Pubertät versteht die evangelische Kirche die Konfirmation als bewusstes Jasagen des jungen Menschen zur eigenen Taufe (lateinisch confirmare heißt auf Deutsch befestigen).

Die Konfirmation geht zurück auf den Straßburger Reformator Martin Bucer (1491-1551). Erst seit dem Pietismus des 18. Jahrhunderts gibt es die Konfirmation in Deutschland flächendeckend. Bis in die jüngste Vergangenheit hinein war mit der Konfirmation die erstmalige Teilnahme am Abendmahl verbunden. Diese Koppelung wurde in der Praxis seit den 70-er Jahren immer mehr aufgehoben. Die Beschlüsse der bayerischen Landessynode von 2000 bestätigten diesen Usus.

Die evangelisch-lutherische Kirche kennt heutzutage als Sakramente Taufe und Abendmahl. Luther nannte als drittes Sakrament noch die Beichte.

Siehe auch

Ramadan

Christliche Feste:

Quelle

Mainpost