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KoKis

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Kinder schaukeln auf einem oeffentlichen Spielplatz. Nicht nur die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpraesidenten der Laender haben das Thema Kinderschutz auf die Agenda gesetzt, sondern auch der Kooperationskreis Kinderschutz in Mainfranken.
Kinder schaukeln auf einem oeffentlichen Spielplatz. Nicht nur die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpraesidenten der Laender haben das Thema Kinderschutz auf die Agenda gesetzt, sondern auch der Kooperationskreis Kinderschutz in Mainfranken.
KoKis ist eine Abkürzung für "koordinierende Kinderschutzstellen". Die Einrichtung solcher Stellen wird seit Oktober 2007 - angeregt durch aktuelle Fälle von Kindesvernachlässigung und -misshanlung mit Todesfolge - diskutiert. Im Februar 2008 beschloss der bayerische Ministerialrat, Kommunen beim Aufbau flächendeckender Frühwarnsysteme zum Kinderschutz, eben dieser KoKis, zu unterstützen.

Die KoKis sollen insbesondere den Schutzauftrag nach §8a des SGB VIII wahrnehmen. Laut Gesetz sind KoKis eingebunden in ein Netzwerk an Familienhilfen und Jugendhilfe, welche die Jugendämter vorhalten und zu Zusammenarbeit mit Schulen, öffentlichen Stellen, Jugendhilfeplanern verpflichtet.

KoKis sollen vor allem präventiv arbeiten, frühzeitig Hilfe anbieten und so Inobhutnahme von bedrohten Kindern vermeiden helfen. Sie sollen Kinderschutz-Netzwerke aufbauen, koordinieren und steuern, interdisziplinäre Zusammenarbeit für potentiell oder akut gefährdete Familien verbessern, niedigschwellige Angebote der Hilfe vorhalten und die Standardisierung im Kinderschutz vorantreiben.

Dabei arbeiten KoKis familienbezogen und sind außerdem verantwortlich für die Schulung von Multiplikatoren.

Um landesweit einheitliches Arbeiten zu erreichen, werden die Mitarbeiter durch das Landesjugendamt Bayern eigens qualifiziert.

Die Einrichtung von KoKis wird vom Freitstaat Bayern 16 360 Euro proPlanstelle und Jahr finanziell gefördert.

Siehe auch

Quelle

Kreisjugendamt Würzburg, trab