Kinderspielzeug
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Kinderspielzeug ist nicht immer so harmlos, wie der Name vermuten lassen sollte: Bleihaltige Farbe auf Spielzeugautos oder herausfallende Magnete mit Verschluck-Gefahr bei Barbie und Polly Pocket machen häufiger Schlagzeilen. Aber auch Öko-Spielzeug liegt im Trend.
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Wo unser Spielzeug herkommt
In China werden rund 75 Prozent aller weltweit produzierten Spielzeuge hergestellt. Der Umsatz der gesamten Industrie liegt bei umgerechnet rund 15 Milliarden Euro. Der Großteil der Produktion ist für den Export bestimmt,
Spielzeug im Wert von rund 12,5 Milliarden Euro werden jedes Jahr ins Ausland verkauft. Der größte Abnehmer von chinesischem Spielzeug sind die USA. Aber auch der einheimische Markt wächst zusehends.
Es gibt aber auch Firmen, die ihr Spielzeug nicht oder kaum in China produzieren lassen. Neben bekannten Namen wie Fischertechnik, Heros, Rolly Toys und Nic Spiel- + Art listet der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) im Internet viele Mittelständler auf, die nur in Deutschland oder zumindest in der EU produzieren. Andere wie der Diddl-Maus-Hersteller Depesche Vertrieb, der Plüschtiermacher Steiff, Ravensburger, Schmidt Spiele oder der Carrera-Produzent Stadlbauer arbeiten ausschließlich mit zertifizierten chinesischen Partnern.
Das Herkunftsland ist immer auf dem Spielzeug oder der Verpackung angegeben.
Sicheres Spielzeug erkennen
Wer in Europa Produkte verkauft, muss die von der EU festgelegten Sicherheitsanforderungen erfüllen. Erkennbar ist dies an der CE-Kennzeichnung. Dies ist jedoch kein unabhängiges Gütesiegel. Der Hersteller selbst bringt es an und bestätigt damit, dass sein Produkt sämtliche Anforderungen erfüllt.
Aufschlussreicher ist das GS-Zeichen, das für die technische Sicherheit von Spielzeug steht, außerdem das "Spiel gut"-Zeichen. Bei dieser Zertifizierung stehen die pädagogischen Eigenschaften eines Spielzeugs im Vordergrund, aber auch auf Qualität und Umwelteigenschaften wird geachtet.
Attraktives Öko-Spielzeug
Auf der Spielwarenmesse 2009 fanden sich zwischen Herstellern von Plastikpuppen und ferngesteuerten Robotern vermehrt Firmen, denen die ökologische Herstellung ihrer Produkte am Herzen liegt.
Das „Kartonhuus“ des Schweizer Unternehmens Slowtoys etwa besteht aus recycelter Pappe, zusammengeklebt mit Weizenstärke und bedruckt mit Sojatinte. Die Firma HaPe stellt für jüngere Kinder sehr schöne Autos und Hubschrauber aus Bambus her. Bei Puppenhäusern, lackiert mit Honigwachs, betreiben Solarzellen auf dem Dach kleine LED-Leuchten.
Auch Brennstoffzellen finden den Weg in die Kinderzimmer: Kosmos bringt ein Experimentierset auf den Markt, mit dem Schüler ein Auto per Brennstoffzelle antreiben und den Energiespender Elektrolyse erforschen können.
Siehe auch
- Filzstifte im Test
- Spielzeugrichtlinie
- Babyschlafsack
- Autokindersitz
- Anti-Zecken-Mittel
- Kinderfahrradsitz
- Matschhose
- Kinderzahnbürste
- Biolimonade
- Kinderzahnpasta
- Babyfon
- Kinderhochstuhl
- Kinderpunsch
- Kindermatratze
- Autokindersitz
- Babydrink
- Kinderkleidermarkt


