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Kinderängste

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Kinderängste: Wenn ein Kind plötzlich vor allem Angst hat, kann es hilfreich sein, es nachts zu sich ins Zimmer oder Elternbett zu nehmen. Dass kleine Kinder alleine in einem eigenen Zimmer schlafen sollen, ist überhaupt eine Idee erst der vergangenen 100 Jahre. Vorher schlief man in der Regel behütet und geschützt im Familienverband. Eltern können darauf vertrauen, dass bei verständnisvollem Eingehen auf die Ängste des Kindes bald wieder eine Phase der Erkundungslust und Sicherheit folgt.

In ihr Kind einfühlen können sich Eltern, indem sie ihre eigenen Kindheitsängste erinnern und ihrem Kind Sicherheit geben. Das Gefühl der Sicherheit entsteht durch die Nähe und den Schutz einer einfühlsamen Bindungsperson, meist der Mutter.

Kinder im Vorschulalter sind mit besonderem Interesse an neuen Dingen und Erfahrungen ausgestattet. Zu ihrem eigenen Schutz sind sie gleichzeitig aber auch besonders sensibel gegenüber drohenden Gefahren. Die Angst machenden Vorstellungen haben ihren Auslöser entweder in Erlebnissen oder in der Fantasiewelt des Kindes. Auch die kollektiven Ängste aus der Menschheitsentwicklung, wie Angst vor Dunkelheit, Räubern, wilden Tieren, Insekten, Schlangen spielen eine Rolle.

Siehe auch

Quelle

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke)/dpa