Gesellschaftsspiel
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Gesellschaftsspiele haben eine für Eltern und Kinder in der Familie ganz eigene Bedeutung. Ob es Wettkämpfe, Strategie- oder Problemlösungsspiele sind, ist eigentlich egal: Alle helfen, das Leben in den Griff zu bekommen, indem man etwas einfach aus purem Spaß tut, ungewohnte Handlungsfreiheit hat und die Realitätsebene wechselt.Spielerische Konfliktlösung
So gab es beispielsweise bei den Indios ein rituelles Tauziehen zwischen Männern und Frauen. Dabei ging es um mehr als Spaß. Die Frauen wollten gewinnen und bekamen so die Chance, Konflikte spielerisch aufzuarbeiten.
Nicht anders ist es beim Familienspieleabend: Da kann man beim Mensch-ärgere-Dich-nicht den älteren Bruder rauswerfen, die allmächtige Mama entmachten und das wahre Ich des Onkels kennenlernen, der immer alles besser weiß, aber eben nicht verlieren kann. Trotzdem entspannt das gemeinsame Spiel, denn es ist eben nicht die echte Realität, sondern spielt sich auf einer anderen Ebene ab.
Das zu genießen ist erwünscht und erlaubt. Aufpassen muss man nur, wenn aus dem Abtauchen eine dauerhafte Flucht wird, wenn das Spiel zur Sucht und Ersatz fürs echte Leben wird.
Siehe auch
- Gesellschaftsspiele -Liste
- Wrestling Chips
- Die Baumeister von Arkadia
- Adlerauge
- Können Schweine fliegen
- Schnapp Land Fluss
- Ziegen kriegen
- Lauras erste Übernachtung
- Monopoly Sponge Bob
- Origo
- Spiel des Lebens
- Jetzt schlägt's 13
- Würfel Bingo
- Hüpf, hüpf hurra
- Can't stop
- Siedler von Catan junior
- Einfach genial
- Das kleine Gespenst
- Just for fun
- Ubongo
- Little Amadeus Maestro
- 4-in-1


