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Fruchtwasseruntersuchung

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Fruchtwasseruntersuchung
Fruchtwasseruntersuchung
Ist eine Frau schwanger ist die Fruchtwasseruntersuchung (Amnionzentese) eine Möglichkeit, um den Gesundheitszustand des ungeborenen Kindes zu prüfen. Schon in der frühen Schwangerschaft lassen sich bestimmte Erkrankungen oder Fehlbildungen des Fötus diagnostizieren (Pränataldiagnostik).

Risko abschätzen

Eine Fruchtwasseruntersuchung bei älteren Schwangeren und Risikoschwangerschaft ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) oft überflüssig. Die Gesellschaft empfiehlt allen Frauen, die schwanger sind, das so genannte Ersttrimester-Screening, um das Risiko für Fehlbildungen abzuschätzen.

Wann wird die Amniozentese durchgeführt?

Zeitlich wird sie zwischen der 15. und 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt

  • wenn Schwangere älter als 35 Jahre sind (mit steigendem Lebensalter der Mutter erhöht sich das Risiko für Veränderungen im Erbgut (Chromosomen) wie etwa dem Down-Syndrom (Trisomie 21).
  • wenn ein genetischer Defekt bei den eigenen Eltern oder anderen blutsverwandten vorliegt
  • nach der vorherigen Geburt eines Kindes mit Erbkrankheit(en) oder schweren angeborenen Stoffwechselerkrankungen;
  • wenn Hinweise auf kindliche Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen vorliegen; diese sind auch im Rahmen einer Ultraschall-Untersuchung feststellbar

Siehe auch

  • Hebamme
  • Ersttrimester-Screening
  • Schwangerschaftsdiabetes
  • Trisomie 21
  • Frühgeburt