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Fertigbrei

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Ein guter Fertigbrei für Babys enthält nur wenige Zutaten. Eine Gemüse-, Obst- oder Getreidesorte reichen vollkommen aus, wobei Babybreie mit Kartoffeln oder Vollkorngetreide über eine besonders gute Nährstoffzusammensetzung verfügen.

Mischungen sind nur unproblematisch, wenn jeder Bestandteil bereits auf Geschmack und Verträglichkeit geprüft wurde.

Eltern sollten außerdem darauf achten, dass Breie mit Gemüse und Fleisch oder Getreide und Obst nicht auch noch Käse, Sahne, Joghurt oder Milch enthalten. Sonst führt die Mahlzeit dem Kind sowohl Eisen als auch Kalzium zu - eine Verbindung, die laut aid für den Körper nur schwer verwertbar ist.

Häufig weist der Brei auch unnötige Zusätze wie Salz, Kakao, Schokolade oder Zucker auf - selbst wenn das Produkt mit der Aufschrift „Ohne Kristallzucker“ gekennzeichnet ist. Zu den unnötigen Zutaten zählen auch Traubenzucker, Fruchtzucker oder Malzzucker. Jod im Brei halten viele Experten aber für wünschenswert, weil Babys das Spurenelement für die körperliche und geistige Entwicklung brauchen.

Inhaltsverzeichnis

Benzol und Furan im Brei

Viele Gemüsegläschen für Babys enthalten der Zeitschrift "Öko-Test" zufolge Benzol oder Furan. Bei einer Untersuchung von 14 Gemüsegläschen fanden die Prüfer in fast allen Produkten kleine Mengen eines der Stoffe, berichtet die Zeitschrift im April 2009.

Krebserzeugend

Für Furan und Benzol in Babynahrung gebe es keine gesetzlichen Grenzwerte. Benzol wirkt laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) krebserzeugend und schädigend auf die Keimzelle. Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand könne aber keine Menge angegeben werden, die als unbedenklich gilt. Im Sinne des Verbraucherschutzes rät das BfR, die Benzolaufnahme nach Möglichkeit zu minimieren.

Bei Furan handelt es sich laut BfR um eine farblose, leicht flüchtige Flüssigkeit, die sich im Tierversuch als krebserregend und erbgutschädigend erwiesen hat. Sie könne bei Lebensmitteln vorkommen, die bei der Herstellung erhitzt werden. Es bestehe Klärungsbedarf, wie die Substanz wirkt.

Siehe auch

Weblinks

Quelle

Verbraucherinformationsdienst aid, dpa