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Fasching

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Beim Faschingsumzug in Würzburg.
Beim Faschingsumzug in Würzburg.
Der Ursprung des Fasching liegt in vorchristlicher Zeit. Die Menschen versuchten, furchterregende Geister und Naturgewalten, wie Eis und Schnee, zu vertreiben: durch Verkleidungen und lärmende Umzüge.

„Carrus navalis“, Schiffskarren, wurden in solchen Umzügen die Wagen genannt, mit denen nach heidnischem Glauben die Götter der Fruchtbarkeit zum Frühjahr ihren Einzug hielten. Der Name Karneval lässt sich angesichts der alten Fastenregeln jedoch auch aus „carne vale“ (lateinisch: Fleisch, lebewohl!) ableiten.

Von Geistern zu Narren

Nach der Christianisierung verlor die Angst vor Geistern an Bedeutung, die Umzüge, Verkleidungen und Feiern aber wurden beibehalten. So gab es ein mittelalterliches „Fest der Narren“, das um den ersten Januar oder auch vor Beginn der Fastenzeit gefeiert wurde. Schon im Mittelalter hatte der Karneval auch viele Elemente, in denen weltliche Macht, Reichtum und Obrigkeit ins Lächerliche gezogen wurden.

Vor diesem Hintergrund sind bis heute zum Beispiel die vielen „Kompanien“ mit ihren Uniformen, aber auch Prinzenpaare und Dreigestirne zu sehen. Es war seit jeher die Freiheit der Narren, der Welt und ihren Mächtigen einen Spiegel vorzuhalten, Fehler und Unzulänglichkeiten bloßzulegen und damit schließlich an menschliche Begrenztheit und Sterblichkeit zu erinnern.

Fasching, Karneval, Fassenacht oder Fastnacht – die Tage laden geradezu ein, gemeinsam zu feiern, ausgelassener als sonst. Der Aschermittwoch bringt die Menschen dann wieder zurück auf den Boden der Tatsachen: „Bedenke, o Mensch, dass Du Staub bist ...

Siehe auch

Familienfeste:

Christliche Feste:

Quelle

Pressestelle Ordinariat Würzburg