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Diskussion:Babyfreundliches Krankenhaus

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Liebe Leser

Ich bin mir gerade unsicher ob mein Text hier angebracht ist.......... Nach einiger Überlegungszeit und langem hin und her bin ich zu dem Entschluss gekommen, das ich es nicht in Ordnung finde, das eine Klinik mit so einem Titel gekührt wird.Wenn man hier mal hinter die Kulissen schaut, sieht es nämlich ganz anders aus und sowas sollte auch an die Öffentlichkeit, nicht nur die schönene Dinge.

Meine Freundin hat vor ein paar Tagen unseren ´´kleinen´´ Sohn zur Welt gebracht. Wie schon gesagt er war sehr klein und deshalb auch nicht ganz speckig um die Hüfte. Während der Untersuchung vom kinderarzt, nach der Geburt hat sich aber heraus gestellt, das er für seine Größe sehr sehr fit wirkt und auch super entwickelt ist. Sicherheitshalber hat er uns aber doch geraten den kleinen mit ins Kinderkrankenhaus am Mönchberg zu nehmen um ihn dort ein paar Tage zu überwachen, die Mutti könnte schnellstmöglichst nachkommen. Als frischgebackenes Elternpaar sagt man natürlich wenn es um die Sicherheit oder Gesundheit seines kindes geht sicherlich nicht nein, also willigten wir ein. Ihr Arzt versorgte sie und wir brachten sie dann gemeinsam zur Erholung auf Ihr Zimmer. Sichtlich gedrückt war die Stimmung. Weil unser kleiner jetzt ein paar Straßen weiter liegt, entschloss ich mich nochmal zu ihm zu fahren. Es war mittlerweile schon nach 23 Uhr. Eine nette Nachtschwester bat mich herein, zeigte mir den kleinen und gab ihn mir auf den Arm. Da ich etwas erkältet war und mich niemand nach Desinfektion oder sonstigen Hygiene ,, Vorschriften´´ansprach, fraget ich nach einem Mundschutz. Als ich an diesem Abend die Mönchsbergklinik verlies, ging ich mit einem guten Gefühl zurück zu meiner Freundin und frisch gebackenen Mutter. Ich erzählte ihr wie nett die Nachtschwester war, wie lieb sie sich um Papi+Mini gekümmert habe.


Am nächsten morgen packte ich meine Freundin ein und wir fuhren zu zweit zu unserem Sohnemann. In der Klinik angekommen, warf ich mein Bild von gestern Abend mit erschrecken über Bord. Hier ging es zu wie in einem aufgescheuchten Hühnerhaufen. Es war wohl etwas stressig, aber die folgende unkompetenz und absolute unfreundlichkeit liesen das Maß ansteigen. Wir gingen zu dem ´´Bettchen´´ eher Kasten unseres Neugebohrenen. Es schien als hätte er Hunger. Als wir ihn aus seinem Brutkasten heraus nahmen, kam eine Schwester dazu, die ihn von der Unfusion löste und ihn uns gab. Wir wurden aus dem Zimmer raus geschmissen, weil dort eine Schülerin vor einem Prüfungsteam das wickeln oder Versorgen eines Babys zeigen sollte. Anscheinend ist das wichtiger gewesen als das Wohle von Mami und Mini??? Wir wurden in einen völlig mit Maschienen überladenen Raum geschickt und man gab ihr einen Stuhl hinter der Tür auf dem sie hätte Stillen sollen. Mit ihren Ängsten und natürlicher Ratlosigkeit, Verzweiflung etwas falsch zu machen alleine gelassen saß sie nun hinter der Tür, die wohl gemerkt alle paar Minuten auf ging und an den Stuhl donnerte und sollte hier stillen. Kein Ahnung wie sie das machen sollte. Als die Schwester zum bestimmt fünfzehnten mal saget -hallo sie sind ja da, ich komme gleich ...... -und immer noch keiner da war, ergriff ich die Initiative. Ich fragte ob es nicht so wie in unserer Entbindungsklinik gewohnt auch hier die Möglichkeit gäbe sich mal zurück zu ziehen, bzw das ihr das mal jemand zeigt mit dem Stillen. Ich bekam die Antwort: Wir sind ja hier kein Hotel, mehr Platz haben wir nicht, wieso stört sie denn was ?? Ich sage: mh stören, ich fühle mich gerade nicht ganz wohl hier hinter der Tür zwischen den ganzen Maschienen ist es doch etwas beängstigent, wenn man daran nicht gewohnt ist. Sie sagt: was soll denn das andere sind froh, wenn sie ihr Kind so halten könnten wie sie!!! Ich :  ??? mh ok lieber nichts mehr sagen.


für diesen Tag war das echt gelaufen da oben. Mit sichtlich schlechtem Gefühl unseren Sprössling dort zu lassen, beendeten wir unseren Besuch. Einige Gespräche in unserer Enbindungsklinik brachten uns dazu, in der Kinderklinik anzufragen wie es denn aussieht unseren Nachwuchs wieder mit in die Entbindungsklinik zu nehmen, dort hätte das Personal, die Hebammen und die Kinderschwestern wenigstens Zeit für Ihn, er währe rund um die Uhr bei Mama und hätte unsere Nähe. Mama müsste nicht ständig auf eigene Faust die Klinik wechseln und es würde sich auch jemand um sie kümmern, was ja in der Mönchsbergklinik auch nicht der Fall gewesen währe. Das heist sie hätte ein Bett und was zu Essen bekommen und nach ihrem Gesundheitlichen Zustand hätte niemand geschaut, bzw sich keine um ihre Wunden oder offenen Fragen gekümmert. So sind wir also zu dem Entschluss gekommen eine Rückverlegung, die ja aus verschiedener Ärztlicher Sicht u.a. auch des Oberarztes der Mönchsbergklinik unbedenklich sei zu beantragen. Uns wurde gesagt und auch mehrmals von Mamas Hebammen und Kinderschwesternteam bestätigt, das der kleine einen Tag später im laufe des frühen Nachmittages zurück verlegt würde. Naja wir saßen und warteten bis ca 16 Uhr, so viel zum frühen Nachmittag, dann hackten wir und hinter uns das gesamte Team der Entbindungsstation nach . Eine Dame am Telefon, ja davon weis ich nichts- also geht das ganze Gestreite um ein Kind, um dessen Wohl es eigentlich gehen sollte von neuem los. Die Schwestern telefonierten, der Arzt der die Verlegung bestätigte, war nicht zu erreichen, die Ärztin vor Ort wusste von nichts und stellte auf stur. Also einigten wir uns darauf, das wir zu einem persönlichen Gespräch in die Mönchsbergklinik fuhren. Dort angekommen wurden wir wenig herzlich begrüßt, sondern wie immer ohne jegliche wie an jedem Eingang geschriebene Desinfektion oder sonstige reinliche Vorsorge herein gelassen. Die zuständige Ärztin hatte keine Lust und auch keine Zeit und wollte uns mit dem Satz´´ entschuldigung es ist 16 :30 ich habe FEIERABEND´´ abservieren.

FEIERABEND, das war das richtige Wort.. jetzt reichts--- Zu einem ordentlichen, kompetenten Fachgespräch mussten wir die blonde Ärztin vor anderen Besuchern in ihren eigene Brotzeitraum zwingen, weil sie es für nötig hielt lautstarke Diskussionen im Flur auszutragen. Weiter im Brotzeitraum, sie lehnte sich an die Küchenzeile und lachte. Meine Freundin war schon total aufgelöst in Tränen, weil man hier um sein eigenes Kind kämpfen muss und keiner sich auch nur mal 3 Minuten Zeit genommen hatte für ein klärendes Gespräch. Nach dieser Eskalation beider Seiten entschlossen wir zu Unterschreiben und ihn zurückverlegen zu lassen. Sie sagte : hier ist er sie können ihn mit nehmen. Das war der Abschuss, ................................ Erst ist er angeblich so bedürftig um in einem Brutkasten an Infusionen angeschlossen zu sein, und dann sollten wir ihn einfach so mitnehmen im Auto oder MaxiCosi, wo es draussen regnete und schneite. Hammermässige Aktion

Eine der Schwestern die den Ausfall ihrer ´´Ärztin´´ mitbekommen hatte kümmerte sich um den Krankenwagen transport auf den wir bestanden.


Zurück mit Mami und Mini in der Entbindungsklinik begrüßte uns das ganze Team sehr nett und freute sich mit uns den kleinen hier zu haben, wir untersuchten Ihn, befreiten ihn von Nadel und Infusion, von Kablen und sonstigen Rückständen.

Ich mag Medizinisch absolut keinerlei ahnung haben, aber Menschlich kann diese Kinderklinik vielleicht den ´´ Arsch mit Ohren´´ Preis gewinnen'


In den nächsten paar Tagen wurde unser kleiner in der Klinik mit Mama zusammen aufgepeppelt und beruhigt. Es stellte sich heraus, das einige Untersuchungen wie die U2, Ohren-bzw.Hörtest, und Blutabnahme, Screening ohne unser Einverständnis durchgeführt wurden. Nicht mal dazu waren sie in der Lage ihren Job als Ärzte und aber auch als Menschen richtig zu machen.

SCHADE unser kleiner ist jetzt seit drei Tagen wohl auf und absolut fit bei uns zu Hause. Die üblichen kurzen Nächte werden wir überstehen. Bei Fragen stehen uns nach wie vor das gesamte Hebammen und Kinderschwestern Team unserer Entbindungsklinik zur Verfügung. Es war eine schöne Schwangerschaft, aber der unschöne Eindruck der Kinderklinik am Mönchberg der wird für immer bleiben, und natürlich auch für uns Konsequenzen haben. Welche Klinik wir mit Nachhalt weiterempfehlen und welche wegen einzelner, unfähiger Personen leider ein schlechtes Image bei uns und unserem gesamten Freundeskreis und Familiären Umfeld behalten wird ist wohl klar.

Mit freundlichen Grüßen Papa+Mama+Mini Dengel
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