Diabetes bei Kindern
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Diabetes bei Kindern wird anfangs oft mit einer Magen-Darm-Grippe verwechselt. Die Kinder nehmen innerhalb kurzer Zeit stark ab, sind sehr geschwächt und gehen häufig auf die Toilette. Außerdem haben sie Tag und Nacht Durst.Nach Angaben von Patientenverbänden leiden bundesweit immer mehr Kinder und Jugendliche an der Stoffwechselerkrankung, inzwischen sind es 25.000. Fast immer handelt es sich um den angeborenen Typ-1-Diabetes.
Da die Autoimmunerkrankung die Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, muss das dort gebildete Hormon Insulin künstlich zugeführt werden. Meist geschieht dies durch Spritzen, erläutert Pfaff. Da die Krankheit nicht heilbar ist, muss das ein Leben lang geschehen. Für die Kinder eine Tortur: Zehn Spritzen am Tag seien normal, hinzu kommen vier bis acht tägliche Blutzuckermessungen.
Die Kindheit ist dann auf einen Schlag vorbei. Die Messungen und Spritzen bestimmen den gesamten Alltag, was auch eine enorme psychische Belastung ist.
Neben den Spritzen müssen die Eltern auch auf eine angemessene Ernährung des Kindes achten. Nach der Erstbehandlung im Krankenhaus werden die Kinder anschließend in der Regel von Schwerpunktpraxen oder Diabeteszentren behandelt.


