Cyberthreats
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Sogenannte Cyberthreats als Form des Mobbings sind für jugendliche Opfer besonders belastend. Die Androhung von Gewalt über E-Mail, Instant Messenger, Chats oder in sozialen Netzwerken führe zu Verunsicherungen und Angst vor tatsächlichen Übergriffen.
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Jungen werden beleidigt, Mädchen belästigt
Dies erläutert die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) in Berlin in der Fachzeitschrift „Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“. Eine relativ verbreitete Form des Cyber-Mobbings sei außerdem die der „Impersonation“. Dabei treten die Täter unter falscher Identität auf, indem sie zum Beispiel das Passwort des Opfers nutzen, um mit dessen Identität andere zu beschimpfen.
Während Mädchen Cyber-Mobbing vor allem in Form sexueller Belästigungen erfahren, überwiegen bei den Jungen nach BAJ-Angaben Beleidigungen und Beschimpfungen. Die Provozierten gingen in der Regel auf die Attacken ein, wodurch es zu längeren Auseinandersetzungen kommt.
Attacken melden
Wenn Jugendliche Opfer von Cyber-Mobbing werden, sollten sie sich an ihre Eltern oder eine andere erwachsene Vertrauensperson wenden. Finden die Attacken in sozialen Netzwerken statt, können sich die Betroffenen an den Betreiber wenden und die Attacken melden, damit der Täter gesperrt wird, empfiehlt die BAJ.
Außerdem bestehe die Möglichkeit, die Polizei einzuschalten. Cyber-Mobbing sei in vielen Fällen strafbar, weshalb die Polizei ermitteln müsse.
Siehe auch
Weblinks



