Computerspiele
Aus wiki.familieninsel.de
Computerspiele zu verteufeln bringt gar nichts. Verfällt ein Kind immer mehr der bunten Spielewelt am PC, sollten sich Eltern Sätze wie "Das Spiel ist daran Schuld, dass du sitzengeblieben bist" oder "Die Entwickler der Spiele müsste man verklagen" lieber verkneifen. Wollen sie ihr Ziel erreichen, das Kind zu einem vernünftigen Umgang mit dem Spielen am PC zu bringen, ist es besser, mit dem Kind gemeinsam eine einvernehmliche Lösung hinsichtlich der Spieldauer zu finden. Das erläutert Jannis Wlachojiannis von Lost in Space, der Beratung für Computerspiel- und Internetsüchtige des Caritasverbandes Berlin.Dabei sollten sich betroffene Kinder und ihre Eltern auf eine bestimmte Stundenzahl pro Woche einigen. Wann er die in Anspruch nimmt, sollte der Spieler selbst einteilen können. Ist die Spielzeit dann beispielsweise schon vor dem Wochenende verbraucht, könne der PC halt erst wieder zum Wochenanfang genutzt werden, rät Wlachojiannis in der Zeitschrift "Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis" der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz.
Wichtig sei, dass die Eltern auf die Einhaltung der Vereinbarung achten. Das lasse sich durch Software unterstützen. Im Internet gebe es benutzerfreundliche und teilweise kostenlose Software zum Herunterladen, mit denen Eltern die Nutzungsdauer des Computers und des Internets festlegen könnten, so Wlachojiannis.
Siehe auch
Weblinks
- Hilfe für Computerspiel- und Internetsüchtige
- Die Initiative für mehr Sicherheit im Netz
- Forum zum Thema "Familie" und "Computerspiel"
- Wiki familientauglicher Computerspiele
- Computerspiele in Deutschland - ein Interview



