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Borreliose

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Borreliose wird meist durch einen Zeckenbiss übertragen.
Borreliose wird meist durch einen Zeckenbiss übertragen.
Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 30 bis 50 (regional über 100) von 100.000 Einwohnern neu.


Inhaltsverzeichnis

Häufigkeit

Der Anteil der Zecken, die den Borreliose-Erreger tragen, schwankt je nach geographischer Region. In Waldgebieten, in denen die Borreliose häufig vorkommt, trägt etwa jede zehnte bis dritte Zecke den Borreliose-Erreger. (Zum Vergleich: Die Erreger der ebenfalls gefürchteten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind nur in jeder hundertsten bis zehnten Zecke zu finden.)

Trotzdem kommt es nur bei etwa zwei bis vier Prozent der Zeckenstiche irklich zu einer Borrelieninfektion, da die Übertragung der Borrelien von der Zecke zum Menschen mehrere Stunden dauert. Bemerkt und entfernt man also die Zecke gleich nach einem Spaziergang, so ist das Risiko einer Infektion nicht sehr groß.

Symptome und Therapie

Typisches Zeichen für die Borreliose ist eine kreisförmige, sich langsam ausdehnende Hautentzündung rund um die Einstichstelle. Diese »Wanderröte« (Erythema migrans) zeigt sich aber nur bei etwa dreißig Prozent der Erkrankten. Weitere Symptome in diesem frühen Stadium der Borreliose können Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Schweißausbrüche sein. Einige Wochen bis Monate nach dem Zeckenstich können dann schwere organische Schäden auftreten.

Da die Lyme-Borreliose eine bakterielle Erkrankung ist, werden zur Therapie Antibiotika eingesetzt. Etwa neun von zehn Betroffenen können so geheilt werden.

Prävention

Der beste Schutz vor einer Lyme-Borreliose ist Zeckenstiche zu vermeiden. Eine Impfung gibt es noch nicht.

Siehe auch

Weblinks

Offizielle Seite des Borreliose-Bundes