Baukindergeld
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Das Baukindergeld, eine staatliche Zulage für Familien, die ein Eigenheim bauen, wurde zum 1. Januar 2006 abgeschafft. Dennoch können Gemeinden weiterhin aus ihrem Haushalt bauende Familien bezuschussen.Das tut beispielsweise die Gemeinde Bischofsheim in der Rhön. Wer dort in der Altstadt Wohneigentum schafft und Kinder hat beziehungsweise bekommt, erhält von der Stadt pro Kind bis zu 6000 Euro Baukindergeld.
Anreiz zum Wohnen in der Stadt
Mit dieser ungewöhnlichen Förderung wollen die Stadtverantwortlichen einen Anreiz für das Wohnen in der Altstadt schaffen und gegen Überalterung und Leerstand angehen.
Es gibt in der Bundesrepublik schon rund 240 Kommunen, meist Städte, die ein solches Baukindergeld zahlen. Allerdings dient es meist dazu, die oft enormen Grundstückspreise abzufedern. Mancherorts allerdings soll es dazu genutzt werden, die Innenstadt für Familien mit Kindern attraktiv zu machen.
Das funktioniert so: Junge Familien, die in der Altstadt Wohnraum schaffen, sanieren oder erwerben und ihn dann auch eine festgelegte Zeit selbst nutzen, komme in den Genuss des Baukindergelds.



