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Astrid Lindgren Kochbuch

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Die Autoren Andreas Wagner und Mamke Schrad mit ihrem Astrid Lindgren Kochbuch.
Die Autoren Andreas Wagner und Mamke Schrad mit ihrem Astrid Lindgren Kochbuch.
Das erste Astrid Lindgren Kochbuch kommt aus Würzburg.


Inhaltsverzeichnis

Karlssons Zimtwecken

Wer hat sie in seiner Kindheit nicht gelesen, die Geschichten von Kalle Blomquist, Pippi Langstrumpf, Karlsson vom Dach oder den Kindern von Bullerbü? Abgesehen von ihrem hohen Unterhaltungswert haben die Bücher der 2002 verstorbenen schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren eines gemeinsam: In ihnen wird gerne und viel gegessen. Doch wie schmecken eigentlich die Zimtwecken, die Karlsson so gerne verspeist, oder wie kocht man Hähnchen mit Birnen? Bisher wussten das die wenigsten, aber das wird sich jetzt ändern.

Mamke Schrag und Andreas Wagener, Eltern einer siebenjährigen Tochter, haben ein Buch zum Thema verfasst: „Das Astrid Lindgren Kochbuch“. Erschienen ist es vor wenigen Tagen im Oetinger Verlag, der auch die deutschen Übersetzungen der Lindgren-Bücher herausbringt.

Sahnebonbons wie aus Bullerbü

Die beiden Autoren fanden in den Lindgren-Büchern jede Menge Gerichte, deren Rezepte bisher nicht bekannt waren. Also begannen sie danach zu suchen – in schwedischen Kochbüchern oder in entsprechenden schwedischen Fachzeitschriften. Nachdem ausreichend Material beisammen war, begann der praktische Teil. Schließlich mussten die Rezepte ja ausprobiert werden.

Also haben sie in ihrer Küche Rosinenbrötchen gebacken, Steckrübenmus gekocht oder Sahnebonbons hergestellt. Insgesamt 86 Rezepte wurden letztlich in das Buch aufgenommen – von Ananaspudding bis Zuckerkuchen.

Das einzig wahre Pfefferkuchenrezept

Schnell war klar, dass für das Buch nur der deutsche Lindgren-Verleger in Frage kommt. Der zeigte auch gleich großes Interesse. Doch auch die Erben der Schriftstellerin hatten ein Wörtchen mitzureden. Sie achteten genau darauf, dass die Rezepte auch den Gerichten in den Büchern entsprachen.

So musste kurz vor Fertigstellung des Manuskripts noch einmal das Pfefferkuchenrezept geändert werden, weil die Lindgren-Erben monierten, es entspreche nicht dem Rezept der Autorin. Und weil man statt Fotografien lieber die Originalillustrationen aus den Lindgren-Büchern wollte, mussten auch noch die entsprechenden Rechte organisiert werden.

Schließlich aber konnte die insgesamt dreijährige Arbeit an dem Buch zu einem guten Ende gebracht werden, und seit August 2008 ist das Lindgren-Kochbuch im Buchhandel erhältlich.

Mamke Schrag und Andreas Wagener: Das Astrid Lindgren Kochbuch, 112 Seiten, zahlreiche Illustrationen, Oetinger Verlag 2008, 16.90 Euro. ISBN-13: 978-3-7891-8419-2

Siehe auch

Quelle

Main-Post