Armuts- und Reichtumsbericht
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Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht für Deutschland wurde am 25. Juni 2008 vom Bundeskabinett verabschiedet.Laut Bericht war 2005 jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) von Armut betroffen. Ohne staatliche Unterstützung wäre jeder vierte (26 Prozent) mit Armut konfrontiert. Als besonders armutsgefährdet gelten Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Alleinerziehende und Zuwanderer. Auch bei Familien mit Kindern ist das Bild differenziert. Haben die Eltern Arbeit, dann sinkt das Armutsrisiko von 48 auf bis zu vier Prozent.
Im Vergleich zum 2. Bericht aus dem Jahr 2005 flossen in den 3. Bericht Daten aus den Jahren 2004 und 2005 ein. Jüngere Entwicklungen werden noch nicht berücksichtigt.
Als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdient, also 781 Euro netto. Als reich gilt jemand, der monatlich 3418 Euro netto zur Verfügung hat. Bei einer Familie mit zwei Kindern liegt die Schwelle zum Reichtum bei 7718 Euro netto.



