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Archäologiepark Altmühltal

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Im Sommer 2008 eröffnet: der Archäologiepark Altmühltal bei Kelheim.
Im Sommer 2008 eröffnet: der Archäologiepark Altmühltal bei Kelheim.
Er umfasst rund 40 Kilometer, zwischen Kelheim und Dietfurt, der Archäologiepark Altmühltal. Er wurde erst im Sommer 2008 eröffnet. Mit seiner Dimension ist er der größte bayerische Archäologiepark. Zudem verbindet das außergewöhnliche Projekt Archäologie, Tourismus, Kunst und Umwelt.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Reise in die Vergangenheit

Von der Neandertaler-Höhle bis zum Keltentor - im Altmühltal können künftig archäologische Entdeckungen als Nachbauten bestaunt werden. Auf einer Länge von 39 Kilometern wurden in dem Flusstal unter anderem ein 3500 Jahre alter Opferaltar, ein keltischer Schmelzofen, Grabhügel und ein Gehöft aus der Eisenzeit rekonstruiert. Der am Freitag eröffnete Archäologiepark Altmühltal zwischen Kelheim und Dietfurt hat rund 600 000 Euro gekostet, die EU übernahm die Hälfte der Kosten. Auf dem Erlebnispfad gibt es 18 Stationen, davon sind 15 Rekonstruktionen.

Größtes Bauwerk ist das 35 Meter lange Stadttor einer keltischen Siedlung aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus bei Kelheim. «So etwas gibt es sonst in ganz Süddeutschland nicht zu sehen», sagte der Kelheimer Kreisarchäologe Michael Rind. Das Tor gehörte zu einer 650 Hektar großen Siedlung zwischen Donau und Altmühl. Die Kelten haben dort vor mehr als zwei Jahrtausenden Eisenerz abgebaut. «Die Stadtmauer war insgesamt über sechs Kilometer lang», erklärte Projektleiter Rind.

[Bearbeiten] Audiostationen

An den einzelnen Orten des Archäologieparks können sich die Besucher an Audiostationen auf Deutsch und Englisch Erklärungen zu den Bauten geben lassen. Der Schriftsteller Ernst W. Heine hat jeweils passende Kurzgeschichten dazu geschrieben. Diese werden dort vorgelesen und sind im Archäologiepark-Reiseführer abgedruckt. Die Nachbauten basieren zum großen Teil auf Ausgrabungen, die zwischen 1976 und 1989 beim Bau des Main-Donau-Kanals gemacht wurden.

Die frühzeitlichen Stätten wurden möglichst in der Nähe des entdeckten Originals entlang der von Urlaubern viel genutzten Radwege nachgebildet. Auch Schulklassen sollen künftig mit Hilfe der Rekonstruktionen einen lebendigeren Geschichtsunterricht bekommen. Die Errichtung der Bauwerke und Grabanlagen hat rund zwei Jahre gedauert.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Der Archäologiepark auf der Homepage des Naturparks Altmühltal

[Bearbeiten] Quelle

dpa/Main-Post
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