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Adventskalender

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Adventskalender mit Türchen sind gerade seit hundert Jahren bekannt.
Adventskalender mit Türchen sind gerade seit hundert Jahren bekannt.
In fast jedem Supermarkt gibt es heute Adventskalender. Sie sind oft mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten gefüllt. Das war nicht immer so. Wer genau die Idee zum Adventskalender hatte, lässt nicht mehr eindeutig klären.


Inhaltsverzeichnis

Die Wartezeit verkürzen

Zu den Vorläufern des Adventskalenders gehört das Strohhalmlegen, ein Brauch, der teils bis vor rund 50 Jahren noch üblich. Damals wurde zum Beispiel zu Hause oder in der Schule eine leere Krippe aufgestellt. Wenn ein Kind besonders brav war, bekam es einen Strohhalm. Diesen durfte es in die Krippe legen. Das Christkind konnte dann an Heilig Abend in eine weiche Krippe gebettet werden.

Eine weitere Variante waren die Christkind- oder Himmelsleitern. Diese Leitern durfte eine Christkind-Figur jeden Tag weiter hinuntersteigen. Unten warteten die Engel. In manchen Familien wurden auch Striche an eine Schranktür gemalt. Und das Kind durfte die Striche beim Warten auf Weihnachten einzeln wegwischen oder durchstreichen.

Gedruckte Kalender

Den ersten gedruckten Adventskalender konnte man aber vor erst rund 100 Jahren kaufen. In den Jahren darauf wurde der Adventskalender weiter entwickelt zu dem bekannten mit Türchen.

Auch heute werden die Kalender immer weiter entwickelt: So gibt es Zähl-Kalender im Internet, solche mit SMS-Sprüchen fürs Handy. Oder ganze Häuser, die in der Adventszeit mit ihren Fenstern und Türen zu einem Kalender umfunktioniert werden.

Siehe auch

Weblinks

Bastelanleitungen für Adventskalender:


Virtuelle Adventskalender:

Quelle

dpa