Advent
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Mit dem Advent beginnt das Kirchenjahr. Advent, vom lateinischen „adventus“, bedeutet wörtlich: Ankunft. Gemeint ist damit einmal die Ankunft Gottes in dieser Welt, die Geburt Jesu Christi. Aber auch die Erwartung der Wiederkehr des Gottessohnes, seine Ankunft am Ende der Zeiten, ist ein wichtiges Motiv des Advents.Der Advent umfasst einen Zeitraum von zirka vier Wochen vor Weihnachten mit vier Adventssonntagen. Die Evangeliumstexte im kirchlichen Gottesdienst sprechen an jedem der vier Sonntage ein eigenes adventliches Motiv an: die Wiederkunft Christi am Ende der Zeit, der Ruf zur Umkehr, Johannes der Täufer als Wegbereiter Jesu und die Ereignisse unmittelbar vor der Geburt Jesu.
Bräuche im Advent
Die Adventszeit kennt viele Bräuche und Gewohnheiten, kirchlich-christlichen und weltlichen Ursprungs. Der Adventskranz ist ein Brauch aus dem 19. Jahrhundert, sein Ursprung ist ein Lichterkranz mit 24 Kerzen. Der Pädagoge Johann Heinrich Wichern wollte dadurch Kindern eines Waisenhauses die Wartezeit auf Weihnachten verkürzen. Daraus entwickelte sich der heute bekannte Kranz, dessen Kerzen an den vier Adventssonntagen entzündet werden.
Die immergrünen Zweige sind Zeichen der Treue, des Lebens und der Hoffnung.
In die Adventszeit fallen auch der Barbaratag und der Nikolaustag.
Siehe auch
Christliche Feste:
- Nikolaustag
- Sankt Martin
- Barbaratag
- Erntedankfest
- Allerseelen
- Allerheiligen
- Weihnachten
- Silvester
- Dreikönig
- Lichtmess
- Mariä Himmelfahrt
- Fronleichnam
- Pfingsten
- Christi Himmelfahrt
- Christkönigsfest
- Fasching
- Fastenzeit
- Palmsonntag
- Gründonnerstag
- Karfreitag
- Ostern
- Pfingsten
- Johannistag
Feste anderer Religionen:


