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Action!Kidz

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Sich aktiv für andere Kinder einsetzen, das wollen die Action!Kids.
Sich aktiv für andere Kinder einsetzen, das wollen die Action!Kids.
Am Internationalen Tag gegen Kinderarbeit, am 12. Juni 2009, startet die bundesweite Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ unter der Schirmherrschaft von Christina Rau in eine neue Runde.

Gemeinsam mit der Kindernothilfe ruft die Band Culcha Candela Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland auf, sich als anzumelden und sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit stark zu machen. Als besonderer Ansporn für die Kidz ist die Band wieder prominenter Hauptgewinn: Unter den vier erfolgreichsten Action!Kidz-Teams wird ein Besuch der Band ausgelost.

Inhaltsverzeichnis

Aktionszeit ist Herbst

Im Oktober und November krempeln Mädchen und Jungen in allen Teilen Deutschlands ihre Ärmel hoch und helfen tatkräftig im Haushalt und Garten, bei Verwandten, Nachbarn oder in Unternehmen. Mit kleinen und größeren Arbeiten wie Autos waschen, Keller entrümpeln, Laub harken, Zäune streichen oder Hunde ausführen, sammeln sie Spenden. Mit dem dabei verdienten Geld unterstützen sie 2009 ein Projekt der Kindernothilfe, das die Lebensbedingungen bolivianischer Minenkinder verbessert und sie für eine bessere Zukunft stärkt.

Anmeldung

Anmelden können sich Kinder und Jugendliche aus Schulen, Kirchengemeinden oder Aktionsgruppen direkt bei der Agentur DFC Deutsche Fundraising Company: Tel. (030) 29 77 24 30, Fax (030) 29 77 24 79, E-Mail: actionkidz@d-fc.de

Kostenlose Infopakete und Lehrmaterial erhalten Kinder und Jugendliche, Lehrer, Erzieher und Jugendbetreuer unter www.kindernothilfe.de/Action!Kidz oder Tel. (030) 29 77 24 30.

2009: Hilfe für Minenkinder in Bolivien

In diesem Jahr engagieren sich die Action!Kidz für Kinder, die in Bergminen im bolivianischen Potosí Schwerstarbeit verrichten müssen. Bis zu zehn Stunden täglich schuften die Kinder hier für einen Hungerlohn. Die Arbeitsbedingungen sind brutal: In engen, ungesicherten Stollen herrschen bis zu 40 Grad, Schwefeldämpfe machen das Atmen zur Qual. Schwere gesundheitliche Schäden und eine niedrige Lebenserwartung sind die Folgen dieser ausbeuterischen Arbeit. Die weltweite Wirtschaftskrise und die gesunkenen Rohstoffpreise haben die Situation der Kinder alarmierend verschlechtert.

Mit ihrer bolivianischen Partnerorganisation setzt sich die Kindernothilfe verstärkt dafür ein, die Lebensbedingungen der Kinder zu verbessern: Die Kinder erhalten regelmäßige, warme Mahlzeiten und werden medizinisch versorgt. Schulbesuch, Nachhilfeunterricht, individuelle Förderung sowie berufsbildende Kurse ermöglichen ihnen einen Ausweg aus der ausbeuterischen Minenarbeit.

Nach Schätzungen der IAO (Internationale Arbeitsorganisation, 2008) arbeiten weltweit 165 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren. Armut treibt viele Familien dazu, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken. Kinder werden Opfer von Sklaverei, Kinderhandel oder Prostitution. Die Kindernothilfe unterstützt Projekte, in denen Mädchen und Jungen vor Ausbeutung und Missbrauch geschützt werden. Sie erhalten die Möglichkeit, zur Schule zu gehen und damit eine Perspektive für eine bessere Zukunft.

Siehe auch

Weblinks

www.kindernothilfe.de/Action!Kidz

Quelle

Pressemitteilung