Übernachten in der Fremde
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Übernachten in der Fremde: Das Übernachten zum Beispiel bei einer Kindergarten- oder Schulfreundin ist für viele Kinder eine Hürde: Einerseits ist die Vorstellung verlockend, schon so groß und selbstständig zu sein, die Nacht außerhalb der vertrauten Umgebung verbringen zu können. Andererseits sind die aufkommenden Trennungsängste und das Gefühl, im Notfall nicht die Eltern in der Nähe zu haben, ein Risiko.
Möchten Kinder bei einem Freund übernachten, sollten Eltern ihnen deshalb etwas Vertrautes mitgeben. Kindern hilft in solchen Trennungssituationen ein mit vermeintlich magischer Sicherheit aufgeladener Gegenstand wie die Schmusedecke. Auch der Lieblingsteddy oder ein von der Mutter eingepacktes Geschenk können hilfreich sein.
Manchmal überschätzen Kinder ihre Fähigkeiten zur Selbstständigkeit, und wenn es ernst wird mit dem Schlafen in fremder Umgebung, wird der Wunsch nach der sicherheitspendenden Nähe der Eltern übermächtig.
Bekommt das fremde Kind in der Nacht Heimweh, können die Gasteltern eine Zeit lang versuchen, es liebevoll zu trösten. Hilft das nicht, müssen die Eltern es wieder abholen. Notwendig ist deshalb eine gute vorherige Absprache beider Elternpaare. Ein neuer Anlauf bringt zu einem späteren Zeitpunkt dann vielleicht den erwünschten Erfolg.
Siehe auch
- Aufsichtspflicht
- Geschlechterabgrenzung bei Grundschülern
- Hausaufgaben vergessen
- Kinderängste
- Musikinstrument üben
- Krippeneingewöhnung
- Wenn Kinder schlimme Dinge sagen
- Kinder alleine zu Hause lassen?
- Umgang mit kindlichen Fantasiegeschichten
- Wiederholungen
- Wenn Kinder keine Freunde finden
- Geschwisterrivalität
- Technische Geräte für Kinder?
- Leistungsdruck
- Lippenstift und Nagellack?


